Archiv für das Tag 'Portugal'

611 Ferienhaus Vivenda Silva – traditionell portugiesisch

14. Dezember 2009

 

Portugiesiche Idylle, Ferienhaus auf dem Lande, Praia da Luz
Portugiesiche Idylle in der Nähe von Lagos

Hier sehen Sie unser mit viel Charme möbliertes typisches Algarve-Ferienhaus Vivenda Silva in Sargaçal, einem kleinen Dorf in der Nähe von Lagos. Wie fast alle unsere Ferienhäuser an der Algarve, die Sie bei uns buchen können, besitzt auch dieses einen privaten Pool, der in diesem Fall für die Kindersicherheit noch ein besonderes Plus bietet: Pool und Poolterrasse sind mit einem extra Törchen gesichert, sodass Sie Ihre Kleinsten auch einmal unbeaufsichtigt ums Ferienhaus herumtoben lassen können.

 

...süße Sommerträume...

…süße Sommerträume…

Der nächste Strand ist nicht weit entfernt. Meia Praia – der Hausstrand von Lagos – ist in weniger als einer halben Autostunde zu erreichen – genauso wie all die anderen kleinen Strandbuchten in unmittelbarer Nähe: Praia da Batata (Kartoffelstrand), Praia Dona Ana, Praia do Camilo…um nur einige wenige zu benennen, mit ihrem feinen, weißen Sand und den vielfältigen Möglichkeiten zu sportlichen Betätigungen aller Art. Kleinere Kinder buddeln, die größeren paddeln auf dem Bodyboard raus (alle Hauptstrände sind bewacht) oder buchen ein paar Surfstunden – die West-Algarve hält für jeden etwas bereit.

Vivenda Silva hat 3 Schlafzimmer, eine überdachte Terasse und einen Blick über die Landschaft bis hin zum Meer. Und wer sich einmal so richtig portugiesisch fühlen möchte, ist hier genau richtig.

Typische portugiesische Nächte

Typisch portugiesische Nächte

Diese Ferienvilla unter südlicher Sonne und kühler Meerbrise beschwört das Bild von langen, trägen Sommertagen geradezu herauf. Die Bienen summen, man liest ein Buch auf einer der Liegen auf der Terasse unter dem großen Schirm, die Schatten kriechen über den Steinfußboden, Kinderlachen- und Glucksen, Blindschleichen huschen durchs Gebüsch…

auf der Sonnenterrasse beim Pool

auf der Sonnenterrasse beim Pool

401 Ferienwohnung in der Quinta das Nespereiras – vitaminreiche Idylle

9. November 2009

Nesperas sind die kleinen, gelben, ursprünglich aus dem asiatischen Raum entstammenden süßen Früchte, die im Frühjahr überall an der Algarve wachsen und nach denen diese kleine, traditionell-algarvische Ferienanlage in Odiaxere, einem kleinen Ort vor Lagos, benannt wurde.

Impressionen vom sonnigen Landleben
Impressionen vom sonnigen Landleben

Für unsere Gäste haben wir hier zwei Ferienwohnungen unter Vertrag. Unser kleineres Ferienappartment hat ein Schlafzimmer, allerdings auch noch Platz für den „dritten Mann“, der im Wohnzimmer auf dem aufklappbaren Sofa  übernachten kann. Unsere größere Ferienwohnung besteht aus 2 Schlafzimmern und hat ebenfalls im Wohnzimmer eine Klappcouch – für gemütliche (Fernseh)Abende . Beide Appartments sind sehr gut geeignet für Wintergäste, die dem harten Klima in Nordeuropa entfliehen, aber im Süden trotzdem nicht auf eine mollige Wärme mit Zentralheizung verzichten wollen.

201-401 GartenPool

Relaxen unter Palmen

Der Garten wirkt fast tropisch und ist sehr gepflegt und von der zu jedem Appartment gehörigen Terrasse aus direkt zu betreten. So haben Kinder besonders viel Platz zum Spielen und können sich bei der Gelegenheit gleich mit den Nachbarskindern anfreunden. Für sie ist außerdem mit einem vom großen Gemeinschaftspool getrennten Kinderbecken bestens gesorgt.

Lagos ist nicht weit, nur fünf Kilometer hat man es von hier aus zum Zentrum, in dem es jede Menge Restaurants, Bars und Läden zum ausgiebigen Shoppen gibt. Oder man verbringt einen heißen, fröhlichen Tag am Strand Meia Praia, dem 7 Kilometer langen und besonders breiten „Hausstrand“ von Lagos, der durch seine Weite auch zu zahlreichen sportlichen Aktivitäten einlädt (Spazierengehen, Beachvolleyball, Joggen).

201-401 AussenPool
Spaß und Idylle liegen hier dicht beieinander

Abends geht man aus oder sitzt auf der Veranda und guckt in den Mond, oder der gesellige Hauseigentümer grillt Sardinen und lädt die Gäste dazu ein. Die Nacht legt sich übers Land – die Kinder schlafen, Mutter wachträumt … Vater springt noch mal kurz in den Pool.

Papst Benedikt auf dem Campingplatz in Alcácer do Sal

17. Januar 2009

Papa Bento war in Fatima – und ich zur selben Zeit in Alcácer do Sal auf dem Campingplatz. Ich zahlte grad in der Rezeption meine Übernachtungsgebühr, die alles in allem erstaunlich billig war: 4 Euro 30 für mich und mein Zelt und mein Auto, als er mit seinem Papamobil in die Menschenmasse einfuhr, die vor der neu erbauten Flachkirche im Zentrum der Pilgerstätte weiß schimmerte und sich erste Regenschirme in den Himmel reckten – denn zu Nieseln an fing es auch.

Das junge Mädchen an der Rezeption – bzw. so jung kann sie nicht gewesen sein, sie trug einen Ehering – schaltete grad noch zur rechten Zeit den Fernseher im anliegenden Aufenthaltsraum an, sodass wir Papst Benedikt den XVI, Servus Servorum Dei, gerade noch lächeln sahen, bevor ihm eine lebensgroße Puppe ans Fenster gereicht wurde, die er erst segnete und dann küsste – und da bewegte die Puppe ein Bein und war doch nur ein  sehr warm eingepacktes Baby, João Manél Jacinto, „Der Glückliche“, der daraufhin 95 Jahre leben würde – da stieg schon der Papst aus seinem Auto und wurde vom Portugiesischen Präsidenten und seiner Frau begrüßt und man sah ihn in der Frontalen – sehr fragil, sehr überirdisch, sehr innerlich leuchtend, nicht wirklich von dieser Welt. Und ich dachte noch, wie es wohl wäre, der Vertreter von Gott auf Erden zu sein und ob er sich gerade in einem inneren Zwiegespräch mit diesem  befände oder eventuell ganz etwas Profanes dächte – selbst in den Papst sieht ja keiner rein.

Dann wurde das Marienlied angestimmt und 500.000 Menschen sangen während kleine Regentropfen auf ihre Notentextkopien fielen, und die Kameras schwenkten über ein Meer von Köpfen, und das Mädchen von der Rezeption und ich standen irgendwie ergriffen da, hinter dem roten Campingplatzgästesofa vor dem der Fernseher an der Wand hing, und der gehbehinderte,  knochendünne Mann mit den linkischen Bewegungen, der nicht richtig sprechen kann und auf dem Platz die Papierchen aufpickt, saß in einer Ecke auf einem Stuhl und kommentierte und summte fröhlich jede Hymne mit.

Portugal hat ca 10 Millionen Einwohner, wovon sich 9 Millionen als Katholiken bezeichnen, jedoch nur weniger als ein Viertel aktiv seinen Glauben praktizieren. Dafür haben in den letzen Jahren die meist aus Übersee stammenden Freikirchen großen Zulauf bekommen, die die Sache etwas moderener angehen mit blinkenden Lichtern auf der Bühne und einer elektronisch voll ausgerüsteten Band.
Den Papst in Fatima sahen sich live allerdings nicht nur Portugiesen an. Es gab Delegationen von überall auf der Welt und ständig strömten neue Menschenbündel aus den verspäteten Bussen am Stadtrand ein, wobei die Franzosen am enthusiastischsten ihre Landeswimpel schwangen und es im spanischen Sekor am lautesten zuging. Die Portugiesen bewiesen auch hier wieder, dass sie ein Land voller zurückhaltender freundlicher Leute sind: sie standen meist nur ruhig da und sangen und freuten sich – und am Abend stiegen sie in ihre Gemeindebusse und grinsten dauerhaft – während sie geduldig lächelnd über die verstopften Straßen nach Hause geschunkelt wurden.

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